Heute morgen war es unter der Dusche so kalt, dass ich meinen eigenen Atem gesehen habe. Ein Glück, dass das Wasser kalt war. Es ist übrigens sehr gemein, an warmen Tagen heizt sich das Wasser auf eine wärmere Temperatur auf, und an kalten Tagen (und vor allem nach kalten Nächten, hier sind alle Nächte kalt), sinkt das Wasser auf fast schon eiskalte Temperaturen ab. Andersherum wärs besser. Habe am 22.11 übrigens dreimonatiges Jubiläum, drei Monate kalt duschen. Bin ein bisschen von mir selbst überrascht (und bestimmt auch die Menschen, die schon mal mit mit zusammen gewohnt haben :))
Am Wochenende fahre ich mit ein paar Leuten aus Butare nach Burundi, wir wollen ein bisschen Urlaub machen und in Bujumbura am Strand liegen. Und ich habe jetzt das zweite Loch im Moskitonetz.
Gestern haben Barbara (aus Brasilien), Maurice (aus Kenia) und ich (aus Deutschland) das Oreo-Trio gegründet. Ich bin die süße Füllung 😉 Barbara und Maurice sind nur einen Monat hier und machen ein Praktikum im Krankenhaus. Voilà:
Außerdem war ich letztens in einem 4,5 Stunden langen (!) Kinyarwanda Gottesdienst. Da ich eine Kommilitonin als Übersetzerin dabei hatte, war es im Endeffekt aber sehr spannend. Es gab eine Predigt auf zwei Sprachen (Kinyarwanda und Suaheli), für mich eben auch noch auf Englisch. Hier ein paar Einblicke in die musikalische Untermalung und die Predigt:

Also, die Definition des Glücks ist gefunden: kaltes Wasser in der kalten Dusche :-))). Vor allem sehr gesund! Und kostengünstig ;-)…
liebe Alexandra,
deine Mutter hat uns im Französischtreff von dein Aufenthalt in Ruanda berichtet und auch dein Blog genannt. Ich folge ihn sehr gespannt und interessiert Es ist erfreulich wie das Land sich entwickelt und finde dein „Abenteuerleben“ spitze.
Ich war gerade 6 Wochen in Burkina Faso, da ist es leider noch sehr arm. Mein blog: solern.wordpress.com. a bientôt et bonne continuation Martine
Liebe Martine,
vielen Dank für den netten Kommentar! Ich habe gehört, dass Du in Burkino Faso warst und habe auch schon auf Deinen Blog geschaut. Natürlich gibt es auch in Ruanda ärmere Ecken, allerdings finde ich dass es davon schon sehr viele Fotos im Internet gibt, deshalb halte ich die Kamera dort eher nicht hin. Aber Du hast recht, Ruanda hat sich in den letzten 20 Jahren sehr stark verändert!
A bientot,
Alexandra